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Ebertplatz 2, 50668 Köln, Innenstadt
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Nuklearmedizin

Schnelle und bedarfsgerechte Terminvergabe. Alle Kassen, keine Zuzahlung. Schnelle und sichere Diagnose.

Hahnenstr. 15, 50667 Köln, Innenstadt
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Nuklearmedizin

MRT-auch offen, VCT, PET, Bildfusionen, PET/MRT, PET/CT. Nuklearmed. (Schilddrüse, Knochen), RSO, DAT-Scan

Radiologie, Nuklearmedizin, MRT, CT, Mammographie, Röntgen, Szintigraphien

Ottoplatz 1, 50679 Köln, Deutz
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Nuklearmedizin

Facharzt für Diagnostische Radiologie und Nuklearmedizin, PET-CT, CT, MRT, MSCT, Schilddrüsendiagnostik

Genovevastr. 24, 51065 Köln, Mülheim
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Nuklearmedizin

Max-Planck-Str. 27A, 50858 Köln, Junkersdorf
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Nuklearmedizin

Nuklearmedizin Infos

Die Nukleamedizin ist ein Bereich in der Medizin, den die meisten nicht kennen und der, falls bekannt, häufig unterschätzt wird. Jedoch ist die Nukleamedizin ein sehr wichtiges Fach sowohl in der Therapie, als auch in der Diagnostik. Insbesondere die Onkologie ist ohne Nuklearmedizin heute nicht mehr vorstellbar.

Der große Unterschied zwischen Radiologie und Nuklearmedizin ist, dass bei der Radiologie der Patient durchstrahlt wird und bei der Nuklearmedizin der Patient selbst strahlt. In dem Patienten ein strahlendes Mittel verabreicht, welches sich dann in Abhängigkeit von der verwendeten Substanz verteilt. Nur das gewünschte Organ wird abgebildet. In der Radiologie wird der Patient immer komplett durchstrahlt, so dass auch Nachbarorgane abgebildet werden. Die Radiologie bietet mehr eine anatomische Darstellung, die Nuklearmedizin hingegen ist mehr eine Funktionsdiagnostik. Die anatomische Detaildarstellung in der Nuklearmedizin ist nicht sehr gut. Bereiche, in denen Nuklearmedizin eine wichtige Rolle spielt, sind die Diagnostik des Ausmaßes von Metastasierungen bei malignen Tumoren und die Diagnostik von Schilddrüsenfunktion und Schilddrüsenadenomen. In der Nukleamedizin Köln sind alle genannten Untersuchungen und Therapien natürlich möglich. Die Nukleamedizin Köln verfügt auch über eine angeschlossene Therapiestation, in der unterschiedliche nuklearmedizinische Therapien durchgeführt werden können.

Die Ausbildung zum Nuklearmediziner schließt sich an das Studium der Medizin an. Dieses dauert (Regelstudienzeit) 6 Jahre und 3 Monate und umfasst ein Jahr praktische Ausbildung, die auch in der Nuklearmedizin abgeleistet werden kann, jedoch nicht muss. Anschließend folgt die Facharztausbildung, die ca. 5 Jahre dauert. In diesem Zeitraum werden unterschiedliche Stationen durchlaufen und der Arzt wird in unterschiedlichen nuklearmedizinischen Techniken unterwiesen. Häufig ist mittlerweile auch eine Rotation in die Radiologie vorgesehen, denn die sogenannte Hybrid- oder fusionierte Bildgebung wird immer wichtiger.

Die Diagnostik in der Nuklearmedizin beinhaltet immer, dass dem Patienten eine Substanz injiziert wird (meist venös), die in den Stoffwechsel eingebaut wird. Diese Substanz ist radioaktiv markiert. Je nachdem, was man untersuchen möchte, nimmt man unterschiedliche Substanzen und koppelt sie mit unterschiedlichen Strahlern. In der konventionellen Nuklearmedizin ist der Strahler Technetium-99m, mit einer Halbwertszeit von 6 Stunden und einer Gamma-Strahlenenergie von 140 Kiloelektronenvolt (keV). Gekoppelt wird das Technetium dann entweder an eine Substanz, die in den Knochen eingebaut wird oder an eine Substanz, die in den Nieren verstoffwechselt wird. Alternativ kann das Technetium auch gespritzt werden, ohne vorher an eine andere Substanz gekoppelt zu werden - damit stellt sich dann die Schilddrüse dar, denn Technetium wird von der Schilddrüse wie Jod aufgenommen.

In der Ausbildung zum Nuklearmediziner ist auch eine Rotation auf diese Therapiestation als Stationsarzt inbegriffen. Ärzte, die in der Nuklearmedizin arbeiten, müssen auch regelmäßig am Wochenende in die Klinik, um die stationären Patienten zu versorgen. Ansonsten ist die Nuklearmedizin normalerweise am Wochenende geschlossen, denn die Untersuchungen sind nur äußerst selten Notfallindikationen, die nicht einen oder zwei Tage warten können. Neben der konventionellen nuklearmedizinischen Diagnostik gibt es auch die etwas neuere Diagnostik mit Beta-Plus-Strahlern. Die zugehörigen Geräte heißen PET (Positronen-Emissions-Tomograph). Häufig werden PET-Untersuchungen mit einer Computertomographie gekoppelt, weshalb Nuklearmediziner neuerdings häufig eine Rotation in die Radiologie absolvieren müssen. Nur wenn sie genug "normale" CTs angeschaut und Befunde geschrieben haben, sind auch Nuklearmediziner in der Lage, die CT-Komponente eines PET/CTs zu befunden. Während der Ausbildung zum Nuklearmediziner muss gewährleistet sein, dass die weibliche Ärztin nicht schwanger ist. Sobald eine Schwangerschaft vorliegt, muss aus strahlenschutztechnischen Gründen die Ausbildung unterbrochen werden oder die entsprechende Ärztin muss in dieser Zeit in die Radiologie rotieren.

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