Tapeten
Definition:
Wandbekleidung,
die aus einer Papierträgerschicht besteht, die auf der
Oberfläche bedruckt, beschichtet oder strukturiert ist.
Hauptsächlich werden Tapeten in Papiertapeten,
Vinyltapeten, Textiltapeten
und Spezialtapeten unterschieden.
Um eine
Tapete dauerhaft an eine Wand zu kleben, benötigt
man in der Regel Tapeten-Kleister, für Spezialtapeten,
beispielsweise aus Glasfaser, ist ein Spezialkleber nötig.
Geschichte:
Die „eigenen
vier Wände“ zu verkleiden ist so alt wie die Menschheit
selbst. Von Höhlenmalerei über Wandbekleidungen
aus Leder entwickelte sich die Wandgestaltung im 14.
Jahrhundert zu den ersten bedruckten Wandpapieren hin. Gegen
Ende des 17. Jahrhunderts kamen in englischen und französischen
Papiermanufakturen Serienfertigung und lange Tapetenbahnen in
Raumhöhe auf.
Mit der Herstellung von Endlospapier wurde dann ein großer Schritt zur industriellen Produktion und damit verbundenen günstigeren Preisen der Tapete möglich.
Wertvolle
Tipps um ein optimales Ergebnis zu erhalten:
Alte Tapeten vorher entfernen und den Untergrund frei von Unebenheiten halten
Fenster und Türen geschlossen halten
Heizung ausschalten
Tapeten einweichen lassen
Tapeten auf Stoß kleben
Tapezierbürste
Tapeziertisch
Nahtroller
Bürste zum Einkleistern
Haushaltsleiter
Cuttermesser
Metermaß
Farbrolle mit Teleskopstab
Wasserwaage
Bleistift
Die
Auswahl des richtigen Kleisters
und das richtige Ansatzverhältnis
abhängig vom Tapetengewicht sind
wichtig für die spätere Verarbeitung. Das
Ansatzverhältnis ist bei Kleister für
Raufasertapeten in der Regel eine Packung auf vier Liter
Wasser.
Viele
Tapeten besitzen Qualitätszeichen auf der Rückseite,
die wichtige Hinweise über Qualität und Verarbeitung geben.
Die Beipackzettel enthalten Hinweise über den notwendigen
Kleister, das Einkleistern,
das Ankleben und die Pflege.
Nach
dem Tapezieren sollten Bilder wegen der nachwirkenden
Feuchtigkeit nicht sofort wieder aufgehängt werden. Dies gilt
auch bei Möbeln, hier ist ein Wandabstand von ca. 2 cm
einzuhalten.
Die
Tapetenbahn wächst durch den feuchten Kleister und
durch die Einweichzeit etwas in der Breite und Länge (die
Länge wird später passend geschnitten). Der Zuwachs in der
Breite darf aber nicht wieder zurück schrumpfen, deshalb muss
der Kleister schneller trocknen als die Tapete. Aus
diesem Grund sollten Durchzug und Heizungswärme sowie
Unebenheiten und alter Tapetenuntergrund vermieden werden.
Dann kleben die Bahnen nämlich nicht ordnungsgemäß
oder die Nahtstellen gehen auseinander. Ebenso gilt der umgekehrte
Fall: Wenn die Tapete nicht genug Einweichzeit hatte,
wächst sie an der Wand und schlägt Wülste oder Falten.
Nehmen Sie
die erste zugeschnittene Tapetenbahn
als Muster für weitere Bahnen-Zuschnitte, so sparen Sie
sich Zeit für ständiges Neuvermessen.
Je schwerer
die Tapete ist, desto dicker muss der Kleister sein,
deshalb rühren Sie den Kleister lieber erst einmal dicker
an und verdünnen Sie ihn bei Bedarf.
Wenn Sie sehr
viel tapezieren müssen, können Sie sich ein
Kleistergerät ausleihen.
Lassen Sie
sich in einem kompetenten Geschäft für Tapeten (eine
Auswahl solcher finden Sie in den aktuellen Kölner Branchen)
beraten.
| Einträge gefunden: 1 | Einträge von 1 - 1 |
|
| Tapeten Aachen | | | Tapeten Bonn | | | Tapeten Düsseldorf | | | Tapeten Essen | | | Tapeten München | | | Tapeten Bundesweit |
| Branche (Tapeten) - weitere Einträge |
| Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Buchstabenübereinstimmung) |
| Tapeten | |
| > Alle Stadtteile anzeigen |