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Branchenbeschreibung: Laminat

Laminat


Laminat als Bodenbelag


Der Begriff
Laminat stammt aus dem lateinischen „lamina“ und bedeutet „Schicht“. Damit wird ein im Bereich des Bodenbelags meist holzähnliches Produkt beschrieben, das aus zwei oder mehreren miteinander verklebten Schichten und einer Kunststoff-Oberfläche mit bedruckter Oberfläche besteht.


Der Werkstoff
Laminat findet in der Holzwerkstoffbranche vielfältige Anwendungsformen: Laminat als Arbeitsplatte , oder Laminat als Bodenbelag. Laminatboden ersetzt immer mehr den Teppichboden und wird aufgrund seiner Eigenschaften und günstigen Preises häufig in Mietobjekten eingesetzt.


Prüfungen, Anforderungen und Merkmale für Laminatbodenbeläge werden in der EN 13329 festgelegt, die folgende Punkte umfasst:

  • Aufbau der Laminatboden-Elemente

  • Stoßfestigkeit

  • Maßtoleranzen

  • Lichtechtheit

  • Stuhlrolleneignung

  • Fleckenunempfindlichkeit

  • Eindruckverhalten

  • Abriebwiderstand

  • Dickenquellung

  • Verhalten gegenüber Zigarettenglut

  • Beständigkeit gegen das Verschieben von Möbelfüßen


Des weiteren definiert die Euro Norm 13329 ein Klassifizierungssystem mit Anforderungen für bestimmte Verwendungsbereiche und Beanspruchungsklassen. Die Beanspruchungsklassen „2x“ beziehen sich auf den privaten Wohnbereich und die Klassen „3x“ auf den gewerblichen Bereich. Sie sind jeweils mit Unterstufungen unterteilt (z.B. Klasse 31 = geringe Belastung, gewerblich)


Laminat ist im Vergleich zu Parkett oder Fliesen sehr preiswert und leicht zu verlegen. Laminat hat aber einen Nachteil: Bei Beschädigung der Oberfläche lässt es sich nicht wie beispielsweise Parkett abschleifen, da die Oberfläche nur eine Kunststoffbeschichtung ist.


Fertigparkett
als Bodenbelag


Das Wort Parkett ist abgeleitet aus dem L
ateinischen von „Parricus“ für einen geschlossenen Raum / Gehege. Im Französischen wurde daraus „Parc“ bzw. „Parquet“ für einen kleinen, geschlossenen Raum. Im 18. Jahrhundert wurde das Wort „Parquet“ in den deutschen Sprachgebrauch übernommen und dort für getäfelte Holzfußböden verwendet.


Parkett feiert momentan eine Renaissance, da Holzfußboden für umwelt- und naturbewusste Menschen wegen seiner positiven Eigenschaften wieder sehr wertvoll geworden ist. Fertigparkett ist wärmedämmend, hygienisch, die glatte Oberfläche bindet keinen Staub und lässt sich renovieren, restaurieren und reparieren. Parkettböden erzeugen in Ihren Wohnräumen eine freundliche und behagliche Atmosphäre. Hochwertiges Fertigparkett aus Laub- und Nadelhölzern zeichnet sich durch die hohe Fugendichtigkeit, Maßhaltigkeit und ebene Oberfläche aus und eignet sich für die schwimmende Verlegung.


Fertigparkett
ist allerdings für den Eingangsbereich von gewerblichen Räumen nicht geeignet, da der Straßenschmutz auf das Holz wie Schmirgelpapier wirkt.


Der Service eines Bodenverlegers umfasst:

  • Parkett- und Laminatverkauf

  • Untergrund vorbereiten

  • Parkett- und Laminatverlegung

  • Holzbodenbearbeitung ( Parkett schleifen und versiegeln)

  • Parkett pflegen

  • Dielen schleifen und versiegeln

  • Holzboden ölen

  • Sockelleisten anbringen


Im Unterschied zu Laminat besitzt Fertigparkett immer zumindest eine Oberschicht aus Echtholz, während das preisgünstigere Laminat Parkett lediglich nachahmt und in Farbe und Struktur holzähnliche Kunststoffoberfläche besitzt.


Die Vorteile von Fertigparkett liegen
in der kurzen Einbauzeit, der Dauerhaftigkeit gegenüber Laminat oder Teppichboden, der Unempfindlichkeit gegenüber Feuchteeinfluss, der unmittelbaren Nutzbarkeit des verlegten Bodens, keine Fehlstellen der Oberflächenbehandlung, keine Seitenverleimung durch die Oberflächenbehandlung, optimale Eignung für Fußbodenheizung.


Wie auch immer Sie sich entscheiden, ob es ein Holzboden wie. z.B. ein Fertigparkett oder ein Boden aus Laminat sein soll, Verlegefirmen für Laminat und Fertigparkett (eine Auswahl solcher finden Sie in den aktuellen Kölner Branchen) stehen Ihnen beratend zur Seite.