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Implantologie
Erläuterung:
Die Implantologie ist ein Teilbereich der
Zahnheilkunde die sich mit dem Einsetzen von Zahnimplantaten
beschäftigt. Zahnimplantate
sind, vereinfacht ausgedrückt, künstliche Zahnwurzeln.
Erste implantologische
Operationen wurden ab 1966 durchgeführt, trotz großer
Nachfrage, zumeist gegen den Widerstand vieler Universitätskliniken
und Kieferchirurgen. 1982 erfolgte dann jedoch die wissenschaftliche
Anerkennung der Implantologie und ab 1988 wurde die
Implantologie in die Gebührenordung für Zahnärzte
aufgenommen. Schätzungsweise 5000-7000 Zahnärzte (ca. 8-12
% der bundesdeutschen Zahnärzte) implantierten
im Jahr 2006 regelmäßig. Die Zahnärztliche
Implantologie ist kein eingetragener Ausbildungsberuf. Es
können somit alle niedergelassenen Zahnärzte auch eine
Implantologie durchführen.
Bei der zahnärztlichen Implantologie unterscheidet man unterschiedliche Implantatsformen. Am häufigsten werden sogenannte „mehrteilige zahnmedizinische Implantate“ vorgenommen. Diese sind besser an die Verhältnisse im Kiefer des Patienten anpassbar und bestehen aus einen Körper (der im Knochen verankert wird), sowie einen Hals- und Kopfteil. Alle Teile zusammen werden zu einer „Suprakonstruktion“ (das festsitzende Implantat) verschraubt. Dagegen ragt bei einteiligen Implantaten der Kopf direkt aus der Schleimhaut heraus.
Eignung:
Für ein Zahnimplantat
ist heute jeder Patient geeignet, sofern er jedoch keinerlei
Chemotherapeutische Maßnahmen durchführen muss. Durch eine
solche, ist das Immunsystem und die Abwehrreaktion des Patienten
geschwächt, was zu einer erheblich größeren
Entzündungsgefahr führen kann.
Operation:
Implantationsoperationen
finden zumeist unter örtlicher Betäubung statt. Die
Wundheilung dauert in der Regel bis zu 10 Tage und die Einheilzeit je
nach Patient zwischen 2 und 6 Monate. Für diesen Zeitraum erhält
der Patient einen provisorischen Zahnersatz. Nach der Einheilzeit
werden bei den mehrteiligen Implantaten
die Hals- und Kopfteile eingeschraubt und bilden damit das
festsitzende Implantat.
Bei den Einteiligen Implantaten
kann dies bereits sofort erfolgen.
Material:
Als Implantatsmaterial
wird zumeist Titan eingesetzt, da dieses sich biologisch neutral
verhält und keine allergische Fremdkörperreaktionen
auslöst.
Die
Vorteile der Implantologie:
verbesserte Kaukraft
verbessertes Sprechen
verbesserte Ästhetik
verringerter/oft sogar vollständiger Stopp des Knochenabbaus im zahnlosen Kieferkammbereichs
lange Haltbarkeit der Implantate
verringerte Druckstellen durch die Implantate
Die
Nachteile der Implantologie:
operativer Eingriff
eventuelle Nervenverletzung
kostenintensiv
Entzündungsrisiko
Implantat Köln
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