Garagentor:
Ein
Garagentor gehört fest zur Ausstattung einer Garage
und dient dem Öffnen und Schließen des ansonsten
statischen Gebäudes. Die Garage
befindet sich meist in unmittelbarer Nähe zu Haus oder Wohnung
des Eigentümers und dient vorwiegend der Unterbringung von
Fahrzeugen wie PKW oder Rollern. Der Begriff „Garage“
kommt aus dem Französischen und bedeutet soviel wie „sicher
verwahren“, was die eigentliche Funktion von Garagen
beschreibt.
Ein
Garagentor wird jedoch nicht ausschließlich gegen
Diebstahl eingesetzt, sondern dient zusätzlich als Schutz vor
Witterungseinflüssen, sowie Lagerung von Gegenständen,
welche über das Jahr hinweg nur selten gebraucht werden. Zu
diesen gehören neben diverser Garten- und Haushaltsgeräte
auch Dinge wie Winterkleidung oder Sportgeräte. Garagen
werden mittlerweile auch immer öfter als Reparaturplatz
eingesetzt und dienen zudem als Aufbewahrungsort von Werkzeugen. Dies
hat den Vorteil, dass man mit Reparaturarbeiten, die viel Schmutz
verursachen, nicht mehr auf das Haus ausweichen muss.
Nachfolgend
einige Unterscheidungen von Garagentoren
Schwingtor
Das
Schwingtor ist wohl die am häufigsten vorkommende
Variante von Garagentoren in Deutschland. Hier schwingt die
Unterkante des Tores nach oben hin aus, während die Toroberkante
auf einer Ebene in eine Schiene geführt wird. Diese Art des
Garagentores kann auch im Tiergaragenbereich als Parkbox
eingesetzt werden. Ein Nachteil an dieser Art von Garagentor
ist, dass man keine Gegenstände in direkter Nähe abstellen
kann, da sie sonst durch das Aufschwingen beschädigt werden
könnten.
Sektionaltor
Sektionaltore
erfreuen sich in Deutschland auch einer großen Beliebtheit und
zeichnen sich durch die einzelnen Sektionen ihres „Torblattes“
(das Garagentor an sich) aus. Hier wird zwischen
Deckensektional- und Seitensektionaltoren
unterschieden. Der Unterschied besteht zwischen Toren, die in die
Höhe beziehungsweise die Breite gezogen werden. Dazu dienen
kleine Laufrollen, die seitlich an den einzelnen Segmenten des Tores
befestigt sind und in einer Schiene laufen. Es kommt außerdem
häufig vor, dass Türen in Sektionaltore eingearbeitet sind,
um die Tore nicht ständig komplett ausfahren zu müssen.
Rolltor
Rolltore
arbeiten nach dem Prinzip von Rollladen im Haushalt. Hier werden die
einzelnen Segmente vom Garagentor hinter dem „Sturz“
(Mauerteil zwischen Decke und oberem Rolltorende) auf einem kleinen
Raum aufgewickelt.
Der
Vorteil hierbei ist, dass der Deckenraum hinter dem Rolltor
als Stauraum genutzt werden kann oder Dinge an der Decke befestigt
werden können. (Bei Schwingtoren läuft hier die
Schienenführung entlang)
Nachteil
an einem solchen Garagentor sind jedoch der hohe Verschleiß
sowie die lauten Geräusche beim Ein- und Ausfahren des Tores.
Flügeltor
Das
Garagen-Flügeltor ist der Urtyp unter allen Garagentoren.
Es besteht normalerweise aus zwei Türen, die sich einzeln oder
zusammen öffnen lassen. Der Vorteil an einem solchen Tor ist,
dass eine einzelne Person die Tür nicht komplett öffnen
muss, um in die Garage zu gelangen.
Will
man sich ein Flügeltor für seine Garage
anschaffen, sollte man darauf achten, dass die Einfahrt vor dem Tor
nicht ansteigend ist. Sonst lässt sich das Tor nicht außen
hin nicht öffnen.
Ein
Nachteil – ähnlich wie bei den Schwingtüren -
an diesen Garagentoren
ist, dass man vor die Flügeltüren keine Gegenstände
abstellen kann.
Alternative
zu Garagen mit Toren
Als
Alternative zu Garagen
mit Toren gibt es den kostengünstigeren Carport, welcher
zwar überdacht ist, jedoch zu mindestens einer Seite hin offen
ist und damit keinen wirklichen Diebstahlschutz bietet. Dafür
verschafft er seinem Besitzer genügend Schutz vor
Witterungseinflüssen und wirkt im Gegensatz zu geschlossenen
Garagen durchaus
einladender.
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