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Fachanwalt für Arbeitsrecht

Der Titel „Fachanwalt für Arbeitsrecht“ benennt eine Fachanwaltsbezeichnung für das deutsche Berufsrecht. Der Begriff ist in § 43c BRAO bereits definiert, es handelt sich um eine der ältesten Fachanwaltsbezeichnungen in Deutschland. Ausbildung

In der Fachanwaltsordnung (FAO) in § 10 werden die Kenntnisse, die ein Rechtsanwalt für Arbeitsrecht nachweisen muss, um den Titel „Fachanwalt für Arbeitsrecht“ führen zu dürfen, genau festgehalten. Hierzu zählen das Individualarbeitsrecht, das kollektive Arbeitsrecht und das Verfahrensrecht. Im Individualarbeitsrecht muss der Fachanwalt für Arbeitsrecht Kenntnisse im Umgang mit Abschlüssen und Änderungen von Arbeits- und Berufsausbildungsverträgen sowie deren Inhalt und Beendigung einschließlich Kündigungsschutz aufweisen können.

Weiterhin sind Kenntnisse zur betrieblichen Altersvorsorge, zum Schutz von bestimmten Personengruppen (Schwangere und Mütter, Jugendliche, Schwerbehinderte) sowie Grundkenntnisse im Arbeitsförderungs- und Sozialversicherungsrecht notwendig. Das kollektive Arbeitsrecht setzt Kenntnisse im Tarifvertrags-, Personalvertretungs- und Betriebsverfassungs- sowie im Arbeitskampf- und Mitbestimmungsrecht voraus.

Zudem muss ein Rechtsanwalt für Arbeitsrecht besondere praktische Erfahrungen nachweisen, um den Fachanwaltstitel zu erhalten. In § 5 S. 1 lit. c FAO ist geregelt, dass der Bewerber 100 Fälle bearbeitet haben muss, von denen mindestens 50 Prozent gerichtliche Verfahren sind. Fünf dieser Fälle müssen dabei dem kollektiven Arbeitsrecht zugeordnet werden können, allerdings gilt auch das Individualarbeitsrecht als kollektives Arbeitsrecht, sofern die Fälle über Rechtsfragen aus dem kollektiven Arbeitsrecht verfügen.

Verleihung des Fachanwaltstitels

Der Fachanwaltstitel wird dem Anwalt von der für ihn zuständigen Rechtsanwaltskammer gemäß den Regelungen der Fachanwaltsordnung (FAO) verliehen. In den zuständigen Kammern werden hierfür Fachausschüsse gebildet, deren Mitglieder ebenfalls Rechtsanwälte sind.

Von den Rechtsanwälten werden die Anträge auf die Erlaubnis zum Führen des Fachanwaltstitels geprüft. Anschließend wird ein Votum gegenüber dem Vorstand der zuständigen Kammer über die Antragsentscheidung abgegeben. Generell darf ein Anwalt in maximal drei Rechtsgebieten den Titel Fachanwalt führen.

Prinzipiell muss der Anwalt vor der Antragstellung in den letzten 6 Jahren mindestens 3 Jahre lang als Rechtsanwalt zugelassen sein und besondere theoretische und praktische Kenntnisse in dem jeweiligen Rechtsgebiet nachweisen. Theoretische Kenntnisse können mit der Teilnahme an einem Kurs von 120 Stunden Umfang sowie drei bestandenen Leistungskontrollen nachgewiesen werden. Bei den Leistungskontrollen handelt es sich in der Regel um Klausuren, die über eine Dauer von 5 Stunden abgelegt werden. Die praktischen Erfahrungen werden anhand von einer bestimmten Anzahl an bearbeiteten Fällen im Fachgebiet nachgewiesen. Die Anzahl variiert je nach Rechtsgebiet zwischen 50 und bis zu 160 Fällen. Grundsätzlich müssen sich Fachanwälte nach der Erteilung des Titels jedes Jahr auf dem entsprechenden Fachgebiet fortbilden und dabei in der Regel mindestens 10 Seminarstunden ableisten. Auch die Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Publikation im Fachgebiet ist hier möglich.

Einsatzgebiete

Das Haupteinsatzgebiet des Rechtsanwalts für Arbeitsrecht ist wohl die Beschäftigung mit rechtlichen Streitigkeiten zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Sie können hier entweder die Rechte und Interessen des Arbeitsnehmers oder des Arbeitgebers vertreten. Neben den häufigsten Vorkommnissen, den Angelegenheiten im Kündigungsschutz, können auch vertragliche Fragen (z. B. zur betrieblichen Altersvorsorge) über den Anwalt geregelt werden, wenn eine Einigung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht zustande kommt. Weiterhin können sie unterstützend und beratend bei Tarifverträgen, Betriebsvereinbarungen sowie Arbeitskämpfen tätig werden. Sie wenden vor allem ihre Kenntnisse in der Vertragsgestaltung (z. B. Aufhebungsverträge mit Abfindungsregelungen) sowie in arbeitsrechtlichen Schreiben wie Abmahnungen, Kündigungen sowie Änderungskündigungen an. Auch bei Fragen zu Elternzeit oder Arbeitszeit stehen sie Arbeitnehmern und auch Arbeitgebern mit Rat und Tat zur Seite. Der Fachanwalt mit dem Schwerpunkt Arbeitsrecht vertritt dabei seine Mandanten vor Arbeitsgerichten sowie vor Landes- und Bundesarbeitsgerichten.

Fachanwälte für das Rechtsgebiet Arbeitsrecht in Köln

Auf dieser Seite finden Sie Fachanwälte für Arbeitsrecht, die Sie in und um Köln gern beraten und auch vertreten. Hier können Sie sich die Internetpräsenzen der einzelnen Anwälte eingehend anschauen und sich darüber informieren, welcher Anwalt welche rechtlichen Aspekte im Arbeitsrecht vertritt. Lassen Sie sich auf jeden Fall in allen arbeitsrechtlichen Fragen immer von einem Anwalt beraten. Nur so können Sie sich vor einem bösen Erwachen schützen.

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